Staatsanwaltschaft stellt Hirschtöter-Anzeige ein
In Lübben massakrierte ein Hobby-Jäger einen Hirsch auf grausame Weise. Die Staatsanwaltschaft Cottbus stellte die Strafanzeige dennoch ein.
Strafanzeige wegen grausamer Tötung
Im brandenburgischen Lübben massakrierte ein Hobby-Jäger einen Hirsch im Rahmen einer Nachsuche auf grausame Weise. Daraufhin erstattete unter anderem PETA bei der Staatsanwaltschaft Cottbus Strafanzeige. Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass kein Ermittlungsverfahren eingeleitet werde. Gegen diese Entscheidung hat PETA bei der Generalstaatsanwaltschaft Beschwerde eingelegt.
Video zeigt minutenlangen Todeskampf
Auf dem knapp sechs Minuten langen Video ist zu sehen, wie ein in den Gartenteich gehetzter Hirsch durch den Hobby-Jäger und seine Hunde daran gehindert wird, dem Teich zu entkommen. Der Hobby-Jäger sticht mehrfach mit einem Messer in die Flanke und drückt das Tier letztlich mit dem Kopf unter Wasser.
Hobby-Jagd nachweislich ungeeignet zur Regulierung
Wissenschaftliche Studien belegen, dass die Hobby-Jagd nicht geeignet ist, um Wildpopulationen dauerhaft zu regulieren. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Mehr zum Thema Tierschutzprobleme und Kriminalität und Jagd.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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