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Kriminalität & Jagd

Brutaler, gefährlicher Hobby-Jäger foltert Pferde

Ein Hobby-Jäger schlägt mit Metallschaufel und Mistgabel brutal auf ein Pferd ein. Die Aufnahmen zeigen systematische Tierquälerei.

Redaktion Wild beim Wild · 3. Februar 2023

Ein braunes Pferd steht eng angebunden im Stall, ein Hobby-Jäger nimmt eine Metallschaufel und schlägt brutal zu: auf den Rücken, auf den Bauch, auf den Kopf des Tieres. Dann nimmt er eine Mistgabel und sticht zu.

Aufgezeichnet hat diese brutalen Szenen eine Kamera, die heimlich im Stall installiert worden war. In den vergangenen Wochen hat die Kamera drastische Tierquälereien aufgezeichnet.

Misshandlung beendet

Mit dem heimlich aufgenommenen Videomaterial wandte sich eine Reitlehrerin an das Kreisveterinäramt Warendorf und legte es als Beweismittel vor. Die Behörde reagierte sofort und erstattete Strafanzeige wegen Tierquälerei.

Gemeinsam mit der Polizei holten Mitarbeiter des Kreises 15 Pferde vom Reiterhof ab. Die Polizei beschlagnahmte auch die Jagdgewehre des Stallbetreibers. Die Hinweisgeberin erzählt: «Man hat mir gesagt: Geh da nicht hin. Das ist gefährlich.» Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd.

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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

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