Nichts ist verrückter als ein Raubtier als Brosche
Kylie Jenner trug bei der Schiaparelli-Show einen lebensgross wirkenden Löwenkopf als Kleidungsverzierung. Die Kontroverse war gross.
Löwenkopf auf dem Laufsteg
Am Montag stahl Kylie Jenner bei der Schiaparelli Couture Show in Paris die Show, als sie in einem schwarzen, trägerlosen Samtkleid erschien, das mit einem lebensgross wirkenden Löwenkopf verziert war.
Der hyperrealistische Kunstkopf bedeckte Jenners gesamten Oberkörper. Laut Show Notes wurde die Kollektion von Dantes «Inferno» und den neun Kreisen der Hölle inspiriert, so Creative Director Daniel Roseberry.
Naomi Campbell trug einen Kunstpelzmantel mit Wolfskopf, während das kanadische Model Shalom Harlow ein Kleid mit Schneeleopardenmuster trug. Die Stücke wurden in reiner Handarbeit aus Schaumstoff und anderen künstlichen Materialien hergestellt.
«Geschmacklos und gewaltverherrlichend»
Bereits kurz nach der Show wurden kritische Stimmen laut. Inmitten einer stetigen Diskussion rund um das durch Mode verursachte Tierleid wurden Roseberrys Designs online als «Glorifizierung der Trophäenjagd» und eine «Förderung von Gewalt an Tieren» interpretiert. Auch hinsichtlich der Wahl der Tiere, bei denen es sich um gefährdete Arten handelt, warfen User dem Label Geschmacklosigkeit vor.
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