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Lebensretter im Revier: Defibrillatoren für Hobby-Jäger

Laut dem Bericht werden Hobby-Jäger in Katalonien im Nordosten Spaniens bei Treibjagden mit tragbaren Defibrillatoren ausgestattet, die durch GPS-Ortung gekoppelt sind. Dadurch kann im Falle eines Herz-Kreislauf-Stillstands sofort reagiert und der Einsatzort präzise ermittelt werden.

Redaktion Wild beim Wild — 2. September 2025
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Herzstillstand ist eine der häufigsten Ursachen für plötzlichen Tod – schnelle Hilfe ist entscheidend.

Schon jede Minute ohne Reanimation und Defibrillation senkt die Überlebenschancen um etwa 10 %. Automatisierte externe Defibrillatoren (DAE) sind so konzipiert, dass auch Laien sie sicher bedienen können: Das Gerät analysiert den Herzrhythmus automatisch und gibt klare akustische Anweisungen, ob ein Schock abgegeben werden sollte.

So werden die Jagdgesellschaften in der Provinz Girona für Treibjagden mit automatischen Defibrillatoren (AEDs) ausgestattet, die vom katalanischen Jagdverband zum Verleih angeboten werden.

Die Defibrillatoren werden ausserdem geolokalisiert, um ein schnelles Eingreifen von Notfallhelfern zu ermöglichen.

Der Vorsitzende des Jagdverbands von Girona wurde in der Zeitung El Gerio zitiert, dass Treibjagden «Momente der Anspannung und körperlichen Anstrengung erzeugen, die zu Herzrisiken» für Hobby-Jäger führen können. Er betonte auch, dass die Initiative «die Sicherheit der Jäger und der Nutzer der natürlichen Umwelt verbessern» solle.

Dank ihrer Geolokalisierung können die Geräte auch auf speziellen Apps von anderen Nutzern der Naturräume gesehen werden. Wenn also ein Wanderer in der Gegend Herzprobleme hat, können seine Begleiter die Geräte in der Nähe über die Anwendung Infocaça (Jagdinfo auf Katalanisch) finden, die es ermöglicht, laufende Treibjagden zu geolokalisieren.

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