Hobby-Jäger nach Sexualstraftat gesucht
In Kärnten fahndet die Polizei nach einem Hobby-Jäger, der sich an einem Mädchen vergangen haben soll und in den Wald flüchtete.
Minderjährige sexuell genötigt
Seit Dienstagnacht fahndet die Kärntner Polizei intensiv nach einem Einheimischen, der sich an einem Mädchen vergangen haben soll, dabei erwischt wurde und in den Wald flüchtete.
In St. Georgen am Längsee im Bezirk St. Veit an der Glan in Kärnten soll es in der Nacht auf Mittwoch, dem 5.9.2023, zu einem mutmasslichen Missbrauchsfall gekommen sein. Ein Erwachsener, laut Quellen vor Ort soll es sich um einen Hobby-Jäger handeln, soll eine Minderjährige sexuell genötigt haben. Das Mädchen soll dabei verletzt worden sein und befindet sich in stationärer Behandlung.
Grossfahndung mit Cobra und Hubschraubern
Laut oe24-Informationen ist der gesuchte Hobby-Jäger mit seinem Auto geflüchtet, das Fahrzeug soll mittlerweile im Bereich des Waldes bei der Burg Hochosterwitz gefunden worden sein. Nach dem Mann wird bereits seit den Abendstunden des Dienstag immer wieder auch mit Hubschraubern gesucht, Diensthunde sind ebenso im Einsatz wie die Cobra und die Schnelle Einsatzgruppe.

Bewaffnet und suizidgefährdet
Obwohl der Mann bewaffnet sein soll, wurde keine Warnung ausgesprochen, da er vor seinem Verschwinden angekündigt hatte, sich etwas anzutun, um sich der Strafverfolgung zu entziehen. Die IG Wild beim Wild dokumentiert Kriminalität im Zusammenhang mit der Hobby-Jagd systematisch.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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