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Hobby-Jäger schiesst in Tschechien auf Schatzsucher statt Fuchs

In Tschechien hat ein Hobby-Jäger einen Schatzsucher angeschossen. Der Mann musste ins Spital gebracht werden.

Redaktion Wild beim Wild · 4. August 2025

Ein 1961 geborener Hobby-Jäger hat in Tschechien versehentlich einen 44-jährigen Schatzsucher auf der Jagd angeschossen und schwer verletzt. 

Der 44-jährige Mann war im dunklen Wald mit einem Metalldetektor unterwegs gewesen, als ihn der Schuss des Flintenfuchtlers direkt in die Brust traf. Obwohl der Hobby-Jäger nur einmal feuerte, wurde das Opfer von mehr als vierzig sogenannten Feinschüssen aus seiner Schrotflinte getroffen.

Der Schütze wurde sich offenbar rasch seines Fehlers bewusst und machte sich auf die Suche nach seinem Opfer. Als er den Angeschossenen nicht fand, meldete er sich selbst bei der Polizei.

«Mein Kamerad schaffte es noch kriechend ins Dorf, und dort hat man, für ihn die Rettung gerufen», teilte ein Freund des Verletzten mit. Der vom Unglücksschuss Getroffene werde derzeit im Krankenhaus behandelt, er habe noch die Kugel des Jagdgewehrs im Brustkorb stecken.

Keine Lebensgefahr

Der Rettungsdienst bestätigte, dass der Mann per Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht worden sei. Lebensgefahr bestehe nicht. Der Hobby-Jäger wurde von der Polizei einvernommen und einem Alkoholtest unterzogen, der negativ endete.

Der Vorfall ereignete sich in der Nacht auf Sonntag nahe der Grenze zu Bayern, in direkter Luftlinie östlich von Bayreuth.

Die Polizei von Tachov bearbeitet den Vorfall, die ein Strafverfahren wegen des Verdachts der fahrlässigen Körperverletzung eingeleitet und natürlich auch die Waffe des Hobby-Jägers beschlagnahmt hat, so der Polizeisprecher abschliessend.

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