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Jagd

Hobby-Jäger erschiesst Frau bei Wildschweinjagd

Ein Hobby-Jäger hat bei einer Wildschweinjagd eine Frau erschossen. Der tödliche Jagdunfall zeigt die Gefahren der unkontrollierten Hobby-Jagd.

Redaktion Wild beim Wild — 17. Oktober 2022

Bei einer Wildschweinjagd in der Bretagne ist eine 67-jährige Hobby-Jägerin aus England erschossen worden.

Ein Schuss aus dem Gewehr ihres Begleiters habe die Britin oberhalb des Herzens getroffen, verlautete es am Sonntag aus Justizkreisen. Sie sei in ein Spital in Saint-Brieuc gebracht worden, dort aber ihren Verletzungen erlegen.

Der zuständige Staatsanwalt Nicolas Heitz teilte mit, der senile 69-jährige Hobby-Jäger sei zunächst in Gewahrsam genommen worden. Wegen seines Gesundheitszustands habe er aber ins Spital gebracht werden müssen. Die genauen Umstände des tödlichen Jagdunfalls müssten noch geklärt werden, sagte Heitz.

Der Hobby-Jäger hatte ersten Erkenntnissen zufolge sein Gewehr über der Schulter getragen, der Lauf der Waffe habe nach hinten gezeigt. Tests zufolge stand der Hobby-Jäger nicht unter dem Einfluss von Alkohol oder Drogen. An der Wildschweinjagd hatten sich den Angaben zufolge etwa ein Dutzend Jäger beteiligt. Sie waren auf einem abgeernteten Maisfeld bei Goudelin unterwegs, als sich der tödliche Schuss löste.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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