Goldschakal im Jura nachgewiesen
Ein Goldschakal wurde am Col du Marchairuz im Waadtländer Jura fotografiert. Der Nachweis bestätigt die Ausbreitung der Art in der Schweiz.
Ein Goldschakal ist in der Nähe des Col du Marchairuz VD fotografiert worden.
Erstmals im Jura nachgewiesen
Damit ist der hundeartige Beutegreifer nach Angaben der Stiftung Kora und des Kantons Waadt zum ersten Mal im Jura nachgewiesen worden. Das Wildtier tappte in der Nacht vom 4. auf den 5. Januar 2021 in eine Fotofalle, die für das Luchsmonitoring aufgestellt wurde.
«Das Vorkommen des Goldschakals ist ein Novum im Juramassiv», bestätigte Laurence Jobin, Sprecherin des Waadtländer Umweltdepartements. «Dies ist eine natürliche und allmähliche Ausbreitung der Art aus Osteuropa», sagte Frédéric Hoffmann, Leiter der Abteilung Jagd, Fischerei und Wildhut.
Zwischen Fuchs und Wolf
Der Goldschakal ist ein mittelgrosser Vertreter der Familie der Hundeartigen und steht mit einem Körpergewicht von acht bis zehn Kilogramm zwischen Fuchs und Wolf. In der Schweiz wurde er erstmals 2011 gesichtet.
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