Bayern: Getötete Füchse zur Schau aufgehängt
Auf einem Hof im bayerischen Alxing werden zahlreiche tote Füchse aufgehängt. PETA erstattet Anzeige. Ein verstörender Fund.
Ein Spaziergänger liess PETA Bildmaterial zukommen, auf dem zahlreiche aufgehängte Füchse auf dem Doimahof im bayerischen Alxing zu sehen sind.
Anzeige wegen Belästigung der Allgemeinheit
Die Tierrechtsorganisation erstattete wegen Belästigung der Allgemeinheit nach Paragraf 118 des Ordnungswidrigkeitengesetzes Anzeige bei der Kreisveterinärbehörde Ebersberg.
«Es ist widerwärtig, Füchse erst sinnlos zu töten und sie dann auch noch öffentlich zur Schau zu stellen. Bei der Fuchsjagd handelt es sich jedoch nur um ein blutiges Hobby, das verboten werden muss.»
Nadja Michler, PETAs Fachreferentin für Wildtiere

Fuchsjagd ist sinnlos
Bundesweit wurden im vergangenen Jagdjahr über 400’000 Füchse getötet, davon allein in Bayern über 100’000. PETA fordert ein flächendeckendes Fuchsjagdverbot. In Luxemburg ist die Fuchsjagd bereits seit April 2015 verboten. Weder aus wildbiologischer noch aus gesundheitlicher Sicht besteht ein Grund für die Bejagung der Beutegreifer.
Bei der Hobby-Jagd auf Füchse geht es zudem nicht um Artenschutz. Schliesslich haben die Hobby-Jägerschaft im letzten Jagdjahr allein in Bayern neben den Tausenden Füchsen unter anderem mehr als 900 Rebhühner getötet. Hinzu kommt, dass die Hobby-Jägerschaft in Deutschland selbst jedes Jahr mehr als 200’000 Feldhasen tötet.
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