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Fledermäuse in gestörten Ökosystemen: Mehr Coronaviren

Dreimal in 20 Jahren sprangen Coronaviren von Fledermäusen auf den Menschen über. Je stärker der Mensch der Wildnis zusetzt, desto grösser das Risiko.

Redaktion Wild beim Wild — 2. April 2023

Mensch rückt der Wildnis auf den Pelz

Bereits dreimal haben Coronaviren aus wilden Fledermauspopulationen in den vergangenen 20 Jahren zu grossen Krankheitsausbrüchen beim Menschen geführt. Eine Studie konnte klar nachweisen, dass Fledermäuse in gestörten Habitaten häufiger mit Coronaviren infiziert sind als solche in ungestörten Habitaten.

Landwirtschaft, Abholzung und Bergbau als Stressfaktoren

«Je stärker ein Gebiet durch den Menschen beeinflusst ist, desto mehr Coronaviren finden sich in den dort lebenden Fledermäusen», sagt Dr. Vera Warmuth von der LMU. Besonders stark stechen drei Formen der Landnutzung heraus: Landwirtschaft, Abholzung und Abbau von Bodenschätzen. Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz, Biodiversität und Wildtiere.

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