Die Zurschaustellung von Lebewesen gehört in die Geschichtsbücher
Ab dem 7. Oktober findet in St. Gallen die OLMA statt. PETA kritisiert die Zurschaustellung von Nutztieren als «veraltete Praxis».
Ab dem 7. Oktober findet in St. Gallen die alljährliche Messe für Landwirtschaft und Ernährung statt, auf der unter anderem sogenannte Nutztiere in Schauen präsentiert werden sollen.
Veganer Ökolandbau statt Tierschauen
PETA appelliert dringend an die Veranstaltenden, aus Gründen des Tierschutzes davon abzusehen, auf der Messe Tiere auszustellen. Stattdessen soll der vegane Ökolandbau in den Fokus gerückt werden.
Auf der OLMA werden Tiere zu Ausstellungsobjekten degradiert, ähnlich wie früher Menschen auf Jahrmärkten oder sogenannten Völkerschauen. Die Zurschaustellung von Lebewesen gehört aber in jedem Fall in die Geschichtsbücher! Wir appellieren mit Nachdruck an die Veranstaltenden der Messe, Tierschauen aus dem Programm zu streichen.
Fachreferentin Ilana Bollag im Namen von PETA Schweiz
«Ausserdem sollte die OLMA künftig die vegane Ernährung und eine nachhaltigere, tierfreie Landwirtschaft in den Vordergrund stellen: Angesichts des Klimawandels und gravierender Umweltprobleme, an denen die Tierwirtschaft einen bedeutenden Anteil hat, kann sich die Welt den Verzehr tierischer Produkte nicht länger leisten.»
Messe verschleiert gravierendes Leid der Tiere
Die OLMA-«Attraktionen» sollen den Messebesuchenden unter anderem die Gelegenheit bieten, sich mit der Haltung sogenannter Nutztiere auseinanderzusetzen. Jedoch vermittelt die Messe ein falsches Bild der Tierhaltung, denn das meist triste Leben der Tiere in beengten, kotverschmutzten Ställen und die anschliessende Tötung im Schlachthaus – teils ohne ausreichende Betäubung – werden nicht gezeigt. PETA weist darauf hin, dass die gesamte Veranstaltung der Logik des Speziesismus folgt.

Tiere auf der OLMA immensem Stress ausgesetzt
Für die Tiere sind Ausstellungen wie diese eine enorme Belastung. Der oftmals lange Transport zur Messe, die lauten Geräusche, grosse Menschenmassen und übergriffiges Publikum sowie die ungewohnte Umgebung setzen die Tiere unter extremen Stress. Selbst schwangere Rinder und Kühe mit ihren Kälbern werden auf der Messe versteigert. Im Vordergrund steht dabei das Entertainment der Schaulustigen und die Verbrauchertäuschung über eine angeblich tiergerechte Haltung.
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