Deutschland: Keine Daten zu Schäden durch invasive Arten
Die meisten der in Deutschland wild lebenden gebietsfremden Wirbeltierarten sind absichtlich als Heim-, Zoo- oder Nutztier eingeführt worden: die Einfuhrvektoren Zierhandel und Tierpark sind mit mehr als 70 Prozent die wichtigsten. Fischerei, Aquakultur, Tierzucht und Jagd zählen ebenfalls zu den wichtigen Einfuhrvektoren wild lebender gebietsfremder Wirbeltierarten.
Keine Daten über Schäden
Das Bundesumweltministerium muss in einer Antwort auf eine AfD-Anfrage zugeben: «Der Bundesregierung liegen keine Informationen über die durch invasive gebietsfremde Tierarten verursachten forst- oder landwirtschaftlichen Schäden vor.»
Zahlen aus der Luft gegriffen
Sehr seltsam sind die vielen Angaben in Medien und Jagdverbänden von grossen Schäden durch invasive Tiere. Der Waschbär wird in der Stellungnahme nicht einmal erwähnt. Solche Kostenzahlen wurden einfach aus der Luft gegriffen. Mehr zum Thema Wildtiere, Artenschutz und Studien.
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Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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