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Bundesrat: Bericht zum Umgang mit Bären in der Schweiz

Der Bundesrat verabschiedet die Vollzugshilfe «Konzept Bär Schweiz». Sie entspricht europäischen Richtlinien und hat sich bewährt.

Redaktion Wild beim Wild — 29. Januar 2021

Die Vollzugshilfe «Konzept Bär Schweiz» entspricht den gesamteuropäischen Richtlinien und hat sich bewährt.

Bundesrat evaluiert Bärenmanagement

So lauten die wichtigsten Befunde des Berichts «Umgang mit dem Bären in der Schweiz», den der Bundesrat am 27. Januar 2021 verabschiedet hat. Insgesamt dürften in den letzten 15 Jahren rund zwanzig verschiedene Bären unser Land besucht haben.

Das aktuelle «Konzept Bär Schweiz» bietet genügend Handlungsspielraum für einen angemessenen Umgang mit einwandernden Bären. Potenzial besteht dagegen bei der Schadensprävention. Je besser der Schutz von Bienenhäusern und Nutztieren gelingt, desto geringer ist das Risiko, dass Bären ein problematisches Verhalten entwickeln.

120’000 Franken Schadenvergütung in 15 Jahren

Zum Schutz der Menschen musste 2008 und 2013 je ein Bär erlegt werden. Die Schadenvergütung summiert sich über die letzten 15 Jahre auf rund 120’000 Franken für Nutztierrisse und 30’000 Franken für beschädigte Bienenstöcke.

Der Bär ist seit 1962 über das Bundesgesetz über die Jagd geschützt. Eine aktive Wiederansiedlung von Bären ist in der Schweiz nicht vorgesehen.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unseren Dossiers zur Kritik an der Hobby-Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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