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Beutegreifer-Angriffe nehmen mit menschlichem Einfluss zu

Seit 1970 häufen sich Angriffe grosser Beutegreifer auf Menschen. Laut einer Studie hängt dies mit sozioökonomischen und Umweltfaktoren zusammen.

Redaktion Wild beim Wild — 6. Februar 2023
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5’089 gemeldete Angriffe in 49 Jahren

Seit 1970 häufen sich Berichte über Angriffe grosser Beutegreifer auf Menschen. Laut einer neuen Studie in PLoS Biology hängen die Häufigkeit und die Hintergründe dieser Angriffe von sozioökonomischen und Umweltfaktoren ab.

Die Experten identifizierten 5’089 gemeldete Angriffe durch grosse Beutegreifer, von denen 32 Prozent tödlich verliefen. 90 Prozent der Angriffe fanden in Ländern mit niedrigem Einkommen statt.

Kontext entscheidend für Prävention

In Ländern mit hohem Einkommen wurden die meisten Angriffe bei Freizeitaktivitäten wie Wandern oder Zelten verübt. Wildlebende Grosskatzen und hundeähnliche Beutegreifer waren für mehr Angriffe verantwortlich, während Bären eher angriffen, wenn sie überrascht wurden.

«Massnahmen zur Reduzierung von Angriffen durch Beutegreifer müssen die verschiedenen lokalen ökologischen und sozialen Kontexte berücksichtigen», sagt Penteriani. In Ländern mit niedrigem Einkommen sollten Schutzgebiete ausgeweitet und Menschen und Vieh von den Lebensräumen der Beutegreifer getrennt werden. Mehr zum Thema Wildtiere und Studien.

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