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Jagd

Taubenzüchter schlägt Habicht tot

Der Züchter behandelte auch seine Tauben schlecht und muss wegen Tierquälerei 3'000.-- Franken Busse zahlen.

Redaktion Wild beim Wild — 23. August 2021

Ein 51-jähriger hat in seinem Schrebergarten in Zürich einen jungen Habicht totgeprügelt.

Jungvogel mit Holzknüppel erschlagen

Am 30. August 2019 fand ein Taubenzüchter im Einflugkasten seines Taubenschlags einen jungen Habicht. Der Jungvogel war durch die Einflugklappe in den Kasten geflogen und hatte die dort eingesperrten Tauben getötet. Als der Beschuldigte den jungen Habicht, der in der Schweiz geschützt ist, entdeckt hat, habe er ihn gepackt und dann mit einem Holzknüppel totgeschlagen.

Verurteilung wegen Tierquälerei

Der Taubenzüchter wurde wegen Vergehens gegen das Tierschutzgesetz und Vergehens gegen das Bundesgesetz über die Jagd und den Schutz wildlebender Säugetiere und Vögel verurteilt, wie die «Neue Zürcher Zeitung» mit Hinweis auf einen rechtskräftigen Strafbefehl schreibt. Zusätzlich wurde er wegen mehrfacher Tierquälerei an seinen eigenen Tauben schuldig gesprochen.

Er wird mit einer bedingten Geldstrafe von 180 Tagessätzen zu 60 Franken und einer Busse von 3’000 Franken bestraft. Neben der Busse muss der Mann 5’000 Franken Gebühren für das Verfahren bezahlen.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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