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Tierrechte

Spanien: Streit um Jagdhunde im Tierschutzgesetz

Tausende spanische Windhunde werden Jahr für Jahr von Hobby-Jägern getötet oder ausgesetzt.

Redaktion Wild beim Wild — 28. Januar 2023

Ein Gesetzentwurf zur Stärkung des Tierschutzes in Spanien könnte die Hobby-Jagd mit Hunden verbieten.

Windhunde der Rasse Galgo Español werden in Spanien traditionell zur Jagd auf Hasen eingesetzt. Sobald die Hunde zu alt für die Jagd sind, werden sie ausgesetzt, in Brunnenschächte geworfen oder an Bäumen aufgehängt. Rund 50’000 Galgos werden so jedes Jahr getötet.

Warum wird gegen ein Tierschutzgesetz protestiert?

Der Gesetzesentwurf sieht vor, dass Besitzer von Haustieren diese so erziehen müssen, dass sie anderen Tieren keinen Schaden zufügen. Der Königliche Spanische Jagdverband, der 337’000 Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jäger vertritt, hat darauf hingewiesen, dass Teile des Gesetzentwurfs das Ende der Jagd bedeuten würden.

Nach Angaben der Affinity Foundation wurden im Jahr 2021 in Spanien 167’000 Hunde ausgesetzt, viele davon nach dem Ende der Jagdsaison.

Sozialistische Partei zerstritten

Aus Angst, das Thema könnte die Wähler auf dem Land zu den rechten Parteien treiben, brachten die Sozialisten einen Änderungsantrag ein. Der Änderungsantrag schliesst Jagdhunde und andere Tiere aus, die bei traditionellen ländlichen Aktivitäten eingesetzt werden.

«Die Sozialistische Partei hat Zeit zu reagieren», sagt Garcia Torres. «Es gibt keine parlamentarische Unterstützung mehr für ein Gesetz, das Jagdhunde ausschliesst.» Mehr zum Thema Jagdgesetz.

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