Hinteregger posiert mit getötetem Reh
Ex-Fussballer Martin Hinteregger posiert auf Instagram mit einem erlegten Rehbock. Die Follower reagieren empört auf die dämliche Selbstinszenierung.
Auch wenn seine Leidenschaft für die Hobby-Jagd bereits bekannt war – jetzt sorgt der Hobby-Jäger Martin Hinteregger plötzlich unangenehm für Aufregung im «Social-Media-Wald»!
Denn der ehemalige Teamspieler Österreichs präsentiert sich dämlich in seinem neuesten Instagram-Post mit einem von ihm erlegten Rehbock.
Kritik an Hinteregger
Bei den meisten Followern des Kärntners kommt weder die Hobby-Jagd an sich noch die Veröffentlichung eines Fotos mit dem erlegten Wildtier gut an. «Wenn du Respekt vor diesem wunderbaren Tier hättest, hättest du es nicht erlegt» oder «Sich […] wie mit einer Trophäe in der Hand fotografieren zu lassen und darauf «stolz» zu sein, finde ich sehr fragwürdig. Ist für mich Grund genug, dir zu folgen» sind nur zwei Beispiele für die Kritik an Hinteregger.
Das Verhalten von Martin Hinteregger ist beschämend, vor allem für ihn selbst. Voller Stolz posiert er auf seinem Foto vor einem getöteten Tier, doch in Wahrheit ist die Szene ein Zeugnis von fehlender Moral. Es ist traurig, dass er den fehlenden Kick auf dem Fussballplatz durch den «Kick», den ihm offenbar das Töten bereitet, ersetzt hat. Dem Ex-Fussballprofi sollte eine bessere Freizeitbeschäftigung einfallen, als Tieren im Wald aufzulauern und ihnen völlig sinnlos das Leben zu nehmen. Wir hoffen, dass die öffentliche Kritik bei ihm zu einem Umdenken führt und er sich künftig einem unblutigen, sinnvollen Hobby zuwendet, beispielsweise dem Tier- und Umweltschutz.
Peter Höffken, Fachreferent bei PETA
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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