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Wildtiere

Treibjagden mit nicht tödlicher Munition gefordert

Der Nationalrat will Wölfe vergrämen, um sie von Nutztierherden in den Alpen fernzuhalten.

Redaktion Wild beim Wild — 19. Juni 2025
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Er hat am 19.6.2025 eine Motion angenommen, die Treibjagden durch Herdenpatrouillen fordert.

Diese sollen auch nicht tödliche Munition verschiessen können.

Mit 95 zu 87 Stimmen bei 4 Enthaltungen sagte der Nationalrat Ja zur Motion aus der Mitte-Fraktion. Es gehe um ergänzende Massnahmen für den Herdenschutz, sagte Benjamin Roduit (Mitte/VS). Die Motion fordert auch die Finanzierung von Vergrämungsaktionen. Nun hat der Ständerat zu entscheiden.

Die Kantone Wallis, Tessin und Graubünden seien in den vergangenen Jahren und Monaten hart getroffen von Naturkatastrophen, fügte Roduit hinzu. Sie sollten sich nicht auch noch mit von zu vielen Wölfen verursachten Schäden herumschlagen müssen.

Umweltminister Albert Rösti sprach sich gegen die Motion aus. Erfahrungen hätten gezeigt, dass Gummigeschosse nur aus weniger als 25 Metern Entfernung wirkten, sagte er dazu. Die Vergrämung werde daher nur wenig bewirken, weil Menschen Wölfen selten so nahekämen.

Die Bestimmungen zur Vorbeugung von Wolfsschäden seien seit der Einreichung der Motion verschärft worden, und auch einige Umweltorganisationen hätten sie akzeptiert, fügte Rösti hinzu. Sollten darüber hinaus Massnahmen sich als nötig erweisen, werde der Bundesrat sie vorschlagen, versicherte der Umweltminister dem Rat.

Wölfe können heute vorbeugend massakriert werden, bevor sie Schäden anrichten.

Mitmach-Aktion: Fordert bei Eurer Gemeinde aufgrund der katastrophalen Politik von Bundesrat Albert Rösti (SVP) ein Erlassgesuch für die Bundes- und Kantonssteuern aufgrund des neulich bewilligten Abschusses von Wölfen in der Schweiz. Den Musterbrief könnt ihr hier downloaden: https://wildbeimwild.com/ein-appell-fuer-eine-veraenderung-in-der-schweiz/

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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