England: Tierschützer von Dachsjägern brutal attackiert
Eine Bande von Hobby-Jägern hatte eindeutig vor, diesen tapferen Mann zu töten. Er hatte grosses Glück, zu überleben.
Ein Liebhaber der Tierwelt wurde brutal angegriffen und für tot gehalten, nachdem er Hobby-Jäger begegnete, die dabei waren, einen Dachsbau zu zerstören.
42 Stiche am Kopf
Der Mann vom Manchester’s Tierschutz war dabei, in der Gegend von Little Lever in Bolton nach Dachsen zu suchen, als er auf fünf Männer mit zwei Hunden stiess, die einen bekannten Dachsbau ausgruben.
Die Bande hätte ihn beinahe getötet, als sie ihn mit Werkzeugen geschlagen hatten. Das Opfer musste mit 42 Stichen am Kopf genäht werden und wird eine plastische Operation benötigen.
Dachshetze seit 1835 verboten
Bei der Dachshetze, die 1835 verboten wurde, werden bösartige Hunde auf Dachse angesetzt. Typischerweise werden Terrier in einen Bau geschickt, um den Dachs unterirdisch anzugreifen, während Tierquälerinnen und Tierquäler mit Spaten und Brechstangen zu den kämpfenden Tieren hinuntergraben.
Kommentierende auf sozialen Medien bezeichneten die Angreifer als «Psychopathen» und forderten harte Strafen für sie.
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Die wissenschaftlichen Belege stehen in der Übersicht Studien zu den Auswirkungen der Hobby-Jagd.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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