Graubünden: Regulationsjagd auf Steingeissen 2023
Die Steinwildbestände in Graubünden haben zugenommen. 2023 wird eine Regulationsjagd auf Steingeissen durchgeführt, um Überbestände zu vermeiden.

54 Steingeissen zusätzlich zum Abschuss
Die Steinwildbestände in Graubünden gedeihen gut. Um regionale «Überbestände» zu vermeiden, wird 2023 in verschiedenen Kolonien eine Regulationsjagd auf Steingeissen eingeführt. 27 Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jäger dürfen dabei je zwei nicht säugende Steingeissen erlegen, wodurch ein Mehrabschuss von 54 Geissen erzielt werden soll.
Populationskontrolle durch Hobby-Jagd fragwürdig
Ob solche Regulationsjagden den gewünschten Effekt erzielen, ist wissenschaftlich umstritten. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Das Genfer Modell zeigt seit 1974, dass professionelle Wildhüter die Aufgabe effizienter und tierschutzkonformer erfüllen können. Mehr zum Thema Jagdgesetz und Wildtiere.
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