Froschschenkel-Appetit bedroht Amphibien
Die EU importierte zwischen 2010 und 2019 rund 40,7 Millionen Kilogramm Froschschenkel. Das entspricht etwa zwei Milliarden Fröschen.

Zwei Milliarden Frösche importiert
Die europäische Nachfrage nach Froschschenkeln könnte die Amphibien in ein «irrreversibles Aussterben» treiben, warnt eine neue Studie. Zwischen 2010 und 2019 haben die EU-Länder 40,7 Millionen Kilogramm Froschschenkel importiert, das entspricht etwa zwei Milliarden Fröschen.
Auch die Schweiz importiert jährlich rund 65 Tonnen Froschschenkel. In der Schweiz sind zwar alle einheimischen Frösche geschützt, der Import ist jedoch legal.
Rückgang wirkt sich auf Ökosysteme aus
Frösche ernähren sich von Insekten. In Gebieten, in denen Amphibien gejagt werden, nimmt der Einsatz von giftigen Pestiziden tendenziell zu. Die Forscher fordern die EU auf, alle Importe durch eine einzige zentrale Datenbank zu leiten. Mehr zum Thema Artenschutz und Umwelt und Naturschutz.
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