Deutschland: Fuchswochen nicht tierschutzkonform
Jagdvereine rufen zur «Fuchswoche» auf, um möglichst viele Füchse zu töten. Das ist nicht tierschutzkonform und ökologisch sinnlos.
Fuchswochen: Möglichst viele Füchse töten
Viele Jagdvereine rufen im Februar zur sogenannten Fuchswoche auf. Ziel ist es, innerhalb weniger Tage möglichst viele Füchse zu töten und die auf der mit Würstchen und Alkohol gefeierten Jagdstrecke zu präsentieren.
Im Februar ist die Hobby-Jagd auf den Fuchs wesentlich einfacher als in den Sommermonaten. Die Fuchsrüden sind noch auf der Suche nach der passenden Fähe: Es ist Paarungszeit. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle.
Nicht tierschutzkonform
Die Fuchsjagd im Februar gilt als weidgerecht, was noch lange nicht heisst, dass sie auch tierschutzkonform ist. Die meisten Füchsinnen sind zu diesem Zeitpunkt bereits tragend. Es trifft zehntausende Rüden, die ihre Rolle als Hauptversorger der jungen Fuchsfamilien nicht mehr erfüllen können.
Viele Hobby-Jäger sind bekanntlich schlechte Schützen. Eine englische Studie belegt, dass auf jeden getöteten Fuchs ein verletzter Fuchs kommt. Die pauschale Behauptung, man helfe im Rahmen der freien Jagd den fast ausgerotteten Rebhühnern oder Feldhasen, dürfte dem nicht entsprechen, schreibt der Wildtierschutz Deutschland. Mehr zum Thema Tierschutzprobleme der Hobby-Jagd.
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