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Die Doppelmoral der Wolfsgegner

Ein Bürgerkomitee rund um Miriam Grab aus Unterägeri ZG will den geschützten Wolf nun via Volksinitiative zur jagdbaren Tierart erklären und ist offenbar auf einem Auge blind. Die IG Wild beim Wild findet diese Initiativen heuchlerisch und unpassend.

Redaktion Wild beim Wild — 2. Juni 2023

84 Millionen Nutztiere geschlachtet

Viele Wolfsgegner argumentieren, dass Wölfe eine Bedrohung für Tiere und Menschen darstellen. Gleichzeitig wurden 2022 in der Schweiz rund 84 Millionen Nutztiere geschlachtet: 230’500 pro Tag, 9’600 pro Stunde. Der Anbau von Futtermitteln vereinnahmt rund 90 % der Landwirtschaftsflächen.

97 % Nutztiere, 3 % Wildtiere

Der Mensch und seine Nutztiere stehen gegenüber allen Wildtieren im Verhältnis 97 % zu 3 %. 1’706 Weidetiere wurden 2022 durch Wölfe gerissen, die meisten in einem ungeschützten Umfeld. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Mehr zum Thema Herdenschutz, Wolfsschutz und Klimawandel.

Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd

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