USA: Bisonjagd im Grand-Canyon-Nationalpark
Die Tiere haben sich in dem Nationalpark stark vermehrt. Freiwillige sollten jedoch nicht nur gut schiessen können.
Der Grand-Canyon-Nationalpark bietet erfahrenen Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jägern die Chance, einen Bison zu schiessen.
Lotterie entscheidet über Abschuss
In Nationalparks ist die Hobby-Jagd verboten. Die Agentur hat jedoch die Befugnis, Tiere, die Ressourcen schädigen, mit Parkpersonal oder Freiwilligen zu töten. Die Freiwilligen sollen dabei helfen, die Zahl der Bisons im Norden des US-Staates Arizona unter Kontrolle zu bekommen.
«Es ist ein einzigartiges Erlebnis und man kann lange laufen, bevor man einen sieht», erklärt Dave Arnold aus Sun City, der schon einmal ein Bison erlegte.
Die Bisons dürfen in einem angrenzenden Waldgebiet gejagt werden, was die Tiere in den Grand Canyon getrieben hat.
Etwa 300 Tiere sollen geschossen werden
Am Nordrand des Parks leben den Angaben zufolge zwischen 300 und 500 Bisons. Die Parkverwaltung will ihre Zahl auf 200 reduzieren.
Umweltorganisationen haben das Vorhaben kritisiert. Die Schüsse würden Wildtiere erschrecken, die gar nicht Ziel der Aktion seien. «In unseren Augen ist das nicht die angemessene Art, mit dem Problem umzugehen», sagt Alicyn Gitlin von der Organisation Sierra Club.
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