Bafu will Wölfe weiter massakrieren
Das Bafu will die aufschiebende Wirkung der Beschwerden gegen Wolfsabschüsse aufheben. Pro Natura, WWF und BirdLife kämpfen dagegen.
BAFU will aufschiebende Wirkung aufheben
Das Bundesamt für Umwelt, Abteilung für Jagd und Blödsinn, will die aufschiebende Wirkung im Rahmen der Beschwerden gegen die Wolfsabschüsse in Graubünden und Wallis aufheben.
Es hat dazu beim Bundesverwaltungsgericht ein entsprechendes Gesuch deponiert.
Abschuss von zwölf Rudeln genehmigt
Auf eine Beschwerde von Naturschutzorganisationen hin hatte das Bundesverwaltungsgericht die Abschussbewilligungen für die Dauer des Verfahrens aufgeschoben.
Ursprünglich hatte das BAFU nach Prüfung der Gesuche aus Graubünden und dem Wallis dem Abschuss von zwölf kompletten Rudeln zugestimmt. Nur das Gesuch des Kantons Tessin, das gesamte Rudel im Onsernonetal abzuschiessen, war abgelehnt worden.
Beschwerden von Pro Natura, WWF und BirdLife
Seither wurden in Graubünden laut einer ersten Zählung acht von den 44 zum Abschuss freigegeben Wölfen getötet. Im Wallis wurden laut neusten Zahlen 14 Wölfe von den rund 34, die ins Visier genommen worden waren, getötet.
Die beschwerdeführenden Organisationen Pro Natura, WWF, BirdLife und die Gruppe Wolf Schweiz sind der Meinung, dass Bund und Kantone den «Grundsatz der Verhältnismässigkeit und die wichtige Rolle, die der Beutegreifer im Waldökosystem spielt», missachten. Sie hatten beim Bundesverwaltungsgericht zwei Beschwerden gegen einige der vom BAFU erteilten Bewilligungen eingereicht.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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