Versteckte Kameras filmen Tierquälerei im Schlachthof
Tiere wurden systematisch misshandelt und betäubungslos geschlachtet - Betrieb wurde umgehend geschlossen und versiegelt.
Schreckliches Bildmaterial aus Hürth
Aus dem Schlachthof «Mezbaha» in Hürth bei Köln ist schreckliches Bildmaterial veröffentlicht worden. «Die Zustände in dem Betrieb gleichen einem Horrorfilm», so Jan Peifer, Vorstandsvorsitzender des Deutschen Tierschutzbüros.
So zeigen die Bilder, dass vor allem mit Schafen und Rindern brutal umgegangen worden ist. Schafe werden an den Beinen und Schwänzen regelrecht in den Schlachtraum geschliffen. «Diesen Menschen fehlt jegliche Empathie für Tiere», so Peifer.
Betäubungsloses Schlachten ohne Genehmigung
Der Hauptvorwurf ist, dass es immer wieder zum betäubungslosen Schlachten kommt. Dazu werden Schafe brutal auf den Boden gedrückt und ihnen ohne vorherige Betäubung die Kehle aufgeschnitten. Dabei ist das betäubungslose Schlachten in Deutschland grundsätzlich verboten. Eine Ausnahmegenehmigung lag dem Schlachthof nicht vor.
Nach dem Hinweis hat das Veterinäramt am 09.01.2023 den Schlachthof versiegelt und weitere Schlachtungen untersagt. «Das Veterinäramt hat nach unserem Hinweis sehr schnell gehandelt und den Schlachthof geschlossen», sagt Peifer.
Immer wieder Fälle von Tierquälerei in Schlachthäusern
Zwei Tierrechtsgruppen haben REPORT MAINZ Bildmaterial aus zwei deutschen Schlachtbetrieben zugespielt. Auf den Aufnahmen ist zu sehen, wie Schlachter und sogar Zivilpersonen Schafen ohne Betäubung den Hals aufschneiden. Beide Betriebe hatten keine Ausnahmegenehmigung. Die Schlachthöfe wurden geschlossen.
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