Wildtiermanagement: Status quo
Hobby-Jäger sind dabei, aus Wildtiere domestizierte Haustiere im Garten der Hobby-Jäger zu züchten!
Hobby-Jäger ordnen sich die Natur mit abwegigen und egozentrischen Vorstellungen im Wildtiermanagement zurecht.
Die Hobby-Jagd ist längst nicht mehr, was sie früher war. Sie ähnelt heute schon der Haustierzucht. Die für Hobby-Jäger interessanten Arten werden gefüttert und gemästet. Wildtiere sind 100-prozentig kontrolliert und unterjocht.
Beutegreifer halten Wildbestände gesund
Seit ein paar Jahren durchkreuzen wieder zuwandernde Wölfe und Luchse die Pläne der Hobby-Jäger. Diese sogenannten Beutegreifer erbeuten, was der Hobby-Jäger rauben will, und müssen deshalb weg oder werden teils widerwillig geduldet.
Im Gegensatz zum Hobby-Jäger sorgen Beutegreifer für eine angepasste Vitalisierung der Wildbestände. Wölfe, Luchs und Co. halten Wildbestände gesund. Die Gefahr, von einem Hobby-Jäger tödlich angeschossen zu werden, ist weitaus grösser, als von einem Wolf angefallen zu werden.
Jagdfreie Gebiete zeigen mehr Biodiversität
Wildbestände sind heute durch die falsche Bejagung der Hobby-Jäger in einer unverhältnismässigen Anzahl vorhanden. In jagdfreien Gebieten ist der Wildverbiss nicht zwingend höher, aber die Biodiversität umso grösser.
Im Kanton Graubünden in der Schweiz verstossen nachweislich jedes Jahr +/- 20 % aller Hobby-Jäger gegen Gesetze und Vorschriften. Eigentlich geht es nur ums Organisieren attraktiver Jagden, alles andere, wie Wildtiermanagement, sind Blendgranaten.
Ein weitreichender Lösungsansatz kann laut Wild beim Wild nur die radikale Reformierung der Hobby-Jagd sein, hin zu einem professionellen Wildtiermanagement mit Wildhütern und Geburtenkontrolle bei Bedarf. Sadismus, Narzissmus und Gewaltverherrlichung sind mit der Hobby-Jagd unkompliziert zu kultivieren. Deshalb sollte man Hobby-Jäger von Schulen, Kindern und Wildtieren fernhalten.
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