Hobby-Jäger wollen Schneehuhn nicht geschützt sehen
Tessiner Donald Trump und Vorstandsmitglied des militanten Verbandes "Jagd Schweiz" will das Rebhuhn weiterhin meucheln.
Einige Vögel und Säugetiere, die nach dem Jagdgesetz ausserhalb von Schonzeiten jagdbar wären, dürfen dennoch nicht gejagt werden, wenn der Kanton diese unter Schutz stellt oder sie für einen bestimmten Zeitraum als nicht jagdbar bezeichnet.
Das Rebhuhn (Perdix perdix), Schneehuhn (Lagopus muta) und die Waldschnepfe (Scolopax rusticola), die auf der Roten Liste der gefährdeten Vogelarten stehen, sind Beispiele für diese Regelung. Die Kantone können auch die Schonzeiten verlängern oder die Liste der jagd- oder fangbaren Arten zeitweise einschränken («Moratorium»), wie dies in verschiedenen Kantonen für den Feldhasen (Lepus europaeus) oder die Äsche (Thymallus thymallus) geschehen ist. Die Kantone sind dazu verpflichtet, wenn der Schutz lokal bedrohter Arten dies erfordert. Sie können mit vorheriger Zustimmung des BAFU die Schonzeiten vorübergehend verkürzen, um zu grosse Bestände zu vermindern oder die Artenvielfalt zu erhalten.
Der Tessiner Umwelt- und Verkehrsdirektor, Claudio Zali, hat nun das Schneehuhn aus der Liste der jagdbaren Tierarten extrahiert.
Hobby-Jäger vom Jagdverband glauben hingegen, ein berechtigtes Recht vor dem Bundesgericht zu haben, eine Spezie, die in Schwierigkeiten ist, zum Spass zu töten. Die beim Bundesgericht eingereichte Berufung gegen diesen Regierungsentscheid, ein Moratorium zum Schutz des Schneehuhns einzuführen, zeigt einmal mehr das Wesen dieser Leute.
Sobald der gesunde Menschenverstand etwas zum Schutz der Natur macht, wird von der Hobby-Jägerschaft systematisch dagegen opponiert. Hobby-Jagd schützt und nützt bei einer genauen Analyse gar nichts!
«Beispielloses politisches Diktat»
Amateur-Jäger Fabio Regazzi zum Moratorium für das Schneehuhn

Der CVP-Nationalrat trat in der Vergangenheit wiederholt als Rädelsführer negativ in Erscheinung, auch wenn es um Tierschutz ging. So bekämpfte er massiv den Nationalpark Locarnese oder wollte die tierquälerischen Widerhaken rendere di nuovo accettabile la pesca. Durante il suo mandato legislativo 2015–2019, al pari degli altri cacciatori per hobby in parlamento, ha inoltre votato prevalentemente contro l'ambiente.
Il fagiano di monte è nell'elenco rosso dell'Ufficio federale dell'ambiente dal 2010. È protetto in diversi luoghi. Non sono uno scienziato, ma ritengo di poter affermare che sparare a una specie non favorisce né il mantenimento del numero né un aumento, e considero il fatto che il suo habitat naturale soffra degli effetti del riscaldamento globale. A meno che non si voglia negare l'esistenza del problema: proprio come Trump, anche Regazzi può farlo. Ricordo che ai cacciatori per hobby è consentito uccidere ogni anno circa 3’500 animali di varie specie: gli abbattimenti di pernici nel 2018 sono stati 15. Quindici animali uccisi che non vengono nemmeno mangiati: nel migliore dei casi vengono imbalsamati o gettati via. Vengono uccisi solo per divertimento.
Claudio Zali
Il presidente del governo Claudio Zali giunge, nell'articolo nel panorama mediatico ticinese, alla conclusione che la collaborazione con i cacciatori per hobby è accettabile solo finché si tratta di un percorso a senso unico a favore dei cacciatori di selvaggina. Altrimenti i violenti si scatenano.
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