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Jagd

Frankreich jagte nach Femizid einen Hobby-Jäger

Die französischen Sicherheitskräfte haben schliesslich den gesuchten Hobby-Jäger Marc Floris (33) am Dienstag tot aufgefunden.

Redaktion Wild beim Wild — 22. Juli 2021

Ein Mann stand im Verdacht, eine Frau getötet zu haben.

Kopfschuss im Hauseingang

Am Sonntagmorgen, den 18.7.2021, wurde in Plan-de-La-Tour (F) die Leiche einer jungen Frau in ihrem Hauseingang gefunden. Sie wurde durch einen Kopfschuss getötet.

Im Zusammenhang mit dem Verbrechen suchte die französische Polizei mit Hochdruck nach einem Mann namens Marc Floris. Der Hobby-Jäger soll das Opfer vor dessen Tod gestalkt haben. Als die Polizei im Rahmen der Ermittlungen bei ihm zu Hause auftauchte, flüchtete der 33-Jährige. Dabei schoss er auf einen Beamten.

Leiche nach 48-stündiger Pirsch gefunden

Der Hobby-Jäger kannte das Gebiet, in das er geflohen war, sehr gut. Die Leiche des Verdächtigen wurde nach 48-stündiger Pirsch in Gréolières, einem Bergdorf in den Alpes-Maritimes, entdeckt. Es wird von einem Selbstmord ausgegangen. Der Mann galt als «bewaffnet und gefährlich».

Es ist statistisch erwiesen, dass Menschen, die Tiere quälen und töten, auch nicht davor zurückschrecken, Menschen zu quälen und zu ermorden. Studien haben mittlerweile Soziologinnen und Soziologen, Gesetzgebende und Gerichte davon überzeugt, dass Gewalttaten an Tieren unsere Aufmerksamkeit verlangen. Und in der Tat gibt es auch im deutschsprachigen Raum zahlreiche Fälle von Femizid durch die Hobby-Jägerschaft.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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