Schweden: In 7 Tagen bisher 51 Wölfe erlegt
Die Wolfsjagd begann am 2. Januar und dauert bis längstens 15. Februar.
51 von 75 Wölfen getötet
Am siebten Tag der Wolfsjagd in Schweden wurden fünf Wölfe erlegt.
Damit haben die Trophäenjäger aus dem In- und Ausland bisher 51 der 75 Wölfe getötet, die nach dem Willen der schwedischen Behörden im Rahmen dieser umstrittenen Hobby-Jagd getötet werden sollen.
Mit 75 Wölfen auf der Abschussliste ist dies die grösste Wolfsjagd der Neuzeit in Schweden. Mehrere Naturschutzorganisationen äusserten sich kritisch dazu.
Tragische Folgen für die Population
«Es ist tragisch. Es könnte noch für lange Zeit Folgen haben», sagte Daniel Ekblom von der Wildtiermanagementorganisation Nature Conservation Society in Gävleborg.
Die diesjährige Jagd umfasst 12,5 Gebiete in den fünf Provinzen mit der höchsten Wolfsdichte: Gävleborg, Dalarna, Västmanland, Örebro und Värmland.
Die Wolfspopulation Schwedens wird heute auf maximal 460 Individuen geschätzt. Wissenschaftler sind sich einig, dass mindestens 300 bis 500 Individuen notwendig sind, um eine lebensfähige Population zu erhalten. Der Bedarf könnte sogar doppelt so hoch sein. Die niedrigere Zahl setzt nämlich voraus, dass die Wölfe kontinuierlich aus Finnland zuwandern, um der Inzucht entgegenzuwirken. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle.
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