Kanton Jura: Jagdpräsident gegen Wolf
Die Jagdsaison im Jura ist eröffnet. Der Jagdpräsident behauptet, ein Zusammenleben mit dem Wolf sei nicht möglich. 375 Hobby-Jäger dürfen 1'200 Rehe erlegen.
Jagdsaison im Jura eröffnet
Die allgemeine Jagdsaison im Jura wurde am Montagmorgen, dem 2.10.2023, eröffnet.
Die 375 Inhaber eines Jagdscheins dürfen nun zwei Monate lang Rehe und Co. erlegen, wobei die Quote bei 1’200 Stück Rehe liegt. Hobby-Jäger werden montags, mittwochs und samstags auf der Lauer liegen, Waldwege mit ihren Autos blockieren, die Natur mit unnötigen Schiessereien stören, die natürliche Regulation sabotieren, Jagdhunde durch den Wald hetzen, der krankhaften Lust am Töten frönen und Tierquälereien begehen.
Jagdpräsident gegen den Wolf
Laut dem anachronistischen Extremisten, Nicolas Wallimann, ist der Jura nicht geeignet für die Präsenz des Wolfes. Der Wolf könne Konflikte verursachen und unnötige Ausgaben zur Folge haben. Er meint auch, das Zusammenleben mit dem Wolf sei nicht möglich.

Wildscheinschäden um 30 % zurückgegangen
Die Hobby-Jagd auf Wildschweine läuft seit Anfang Juni und wird bis Ende Februar andauern. Die Schäden durch Wildschweine in landwirtschaftlichen Gebieten sind seit diesem Frühjahr um 30 % zurückgegangen, doch die Regulierung der Wildschweine wird auch im Herbst und Winter fortgesetzt.
«Die Saison wird den letzten ähnlich sein. Eine Besonderheit in diesem Jahr ist die grosse Hitze. Das Gelände ist trocken und die Hunde haben Schwierigkeiten, die Spuren des Wildes zu finden», meint Nicolas Wallimann, der Präsident des jurassischen Kantonaljägerverbands, gegenüber rfj.ch.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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