Wallis: Wolfsmonitoring und Herdenschutz
Im Wallis wurden 2022 insgesamt 51 Wölfe identifiziert. Bei 139 Angriffen wurden 415 Nutztiere gerissen. 2,5 Millionen flossen in den Herdenschutz.

51 Wölfe formell identifiziert
Die Dienststelle für Jagd im Wallis präsentierte die Bilanz der Auswirkungen der Wolfspräsenz im Kanton Wallis im Jahr 2022. 51 Wölfe wurden formell identifiziert. Bei 139 Angriffen wurden 415 Nutztiere gerissen. Fast 2,5 Millionen Franken wurden für den Herdenschutz auf den Alpen investiert.
Die Dienststelle bestätigte acht Rudel mit Reproduktion. 117 der gerissenen Tiere wurden auf geschützten Alpen, 110 auf nicht schützbaren Alpen und 188 auf ungeschützten Alpen gerissen.
2,5 Millionen für Herdenschutz
Die Voraussetzungen wurden erfüllt für die Erteilung von drei Bewilligungen für Einzelabschüsse. So konnten zwei Wölfe abgeschossen werden. Die bisherigen Entschädigungszahlungen belaufen sich auf rund 182’000 Franken.
In der Sommersaison 2022 wurden fast 2,5 Millionen Franken in den Herdenschutz investiert, wovon 1 Million vom Kanton finanziert wurde. In der kommenden Saison wird der Kanton Wallis erneut einen Betrag von 1 Million Franken für den Herdenschutz einsetzen. Mehr zum Thema Wolfsschutz.
Dossier: Wolf in der Schweiz: Fakten, Politik und die Grenzen der Jagd
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