Tierrechte

SLAY – Der Film, der der Mode unter die Haut geht

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Ein neuer Dokumentarfilm, der die Auswirkungen von Tiermaterialien in der Modebranche untersucht, ist veröffentlicht.

Verfügbar ist der Film kostenlos auf der Streaming-Plattform „Waterbear“.

Slay wurde von einem der Regisseure des Films Cowspiracy koproduziert, der mit seiner Untersuchung der Zusammenhänge zwischen der Fleischindustrie und der Klimakrise für Aufsehen sorgte. Regisseurin Rebecca Cappelli folgt Slay durch sieben Länder, um die Lieferketten von Leder, Pelz und Wolle zu verfolgen.

Cappelli besucht Gerbereien in Indien, spricht mit Wanderarbeitern in Italien, erforscht die Abholzung im brasilianischen Amazonasgebiet, besucht Pelzgrossmärkte in China und bricht mit Aktivisten in eine Farm in Australien ein, um ein verwaistes Lamm zu retten.

Doch in dieser Dokumentation geht es um weit mehr als nur um Tierrechte. Cappelli greift die aktuelle Nachhaltigkeitsdebatte auf und zeigt, dass die sozialen und ökologischen Auswirkungen von tierischen Materialien nicht angemessen dargestellt werden.

Zu den Experten, die in der Dokumentation zu Wort kommen, gehören der Veganismus-Aktivist Ed Winters, die Nachhaltigkeitsaktivisten Samata Pattinson, Dana Thomas und Bandana Tewari sowie Vertreter der Branchenverbände Fur Europe und Australia Wool Innovation.

70 Millionen Schafe werden in Australien für die Wollproduktion gehalten

Rebeccas Entdeckungsreise umspannt 5 Kontinente und enthüllt eine erschütternde Geschichte von Greenwashing, falscher Etikettierung, Tierquälerei und Vertuschung durch einige der grössten Luxusmodemarken der Welt.

Mit dem geschliffenen Stil eines Vogue-Magazins und der Schärfe von Vice News bietet SLAY einen tiefen und augenöffnenden Einblick in die Realitäten der heutigen Modeindustrie für Pelz, Leder und Wolle und weist den Weg zu praktikablen und nachhaltigen Alternativen.