Schockierender Film aus finnischen Pelzfarmen
Filmmaterial zeigt fettleibige «Monsterfüchse», verletzte Tiere und Kannibalismus auf finnischen Pelzfarmen. Selektive Zucht verursacht Leid.
Grausame Bedingungen trotz Zertifizierung
Tierschutzorganisationen haben schockierendes Filmmaterial veröffentlicht, das Füchse aus Pelztierfarmen in Finnland mit weinenden und geschwollenen, infizierten Augen und Ohren, verletzten und blutigen Schwänzen sowie deformierten Füssen zeigt.
Das Filmmaterial zeigt auch fettleibige «Monsterfüchse» mit riesigen Hautfalten, die durch selektive Zucht entstanden sind, und Babyfüchse, die ihre toten Geschwister ausschlachten.
Das Filmmaterial enthüllt das Leiden der Tiere für die Pelzmode, selbst in einem Land wie Finnland, in dem sich der Pelzhandel damit brüstet, dass fast 100 % der Fuchspelzfarmen nach dem SAGA-Pelzsicherungssystem zertifiziert sind. Das System verspricht «ein Höchstmass an Tierschutz», aber die dokumentierten grausamen Bedingungen zeigen eine andere Geschichte.
Die Enthüllung kommt zu einem Zeitpunkt, da bisher mehr als 1,2 Millionen EU-Bürger die Petition «Pelzfreies Europa» unterzeichnet haben.
«Verantwortungsvoll hergestellte Pelze gibt es nicht»
Eiternde Wunden, psychische Zusammenbrüche und Kannibalismus sind die Realität der Pelzfarmen und meilenweit entfernt von der Hochglanz-PR, die der Pelzhandel mit seinen Garantiesystemen zu verkaufen versucht.
Claire Bass, Senior Director of Public Affairs bei Humane Society International
Die finnische Tierschutzorganisation Oikeutta eläimille filmte zwischen Juni und November 2022 in sechs zufällig ausgewählten Pelzfarmen in Österbotten. Die Pelztierzucht wurde in 19 europäischen Ländern verboten. Immer mehr Modedesigner verzichten auf Pelz: Canada Goose, Gucci, Burberry, Versace, Chanel, Prada und andere bekannte Marken sind pelzfrei geworden. Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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