Aargau will Waschbär abschiessen
Das ist gelebter „Speziesismus“, was so viel heisst: Reto Fischer zeigt mit seiner Haltung gebietsfremden Tieren gegenüber einmal mehr, dass er überzeugt ist, dass er als aufgrund seiner Art allen anderen Spezien überlegen ist und diese deshalb behandeln kann, wie er will. Diese Haltung ist mehr als verwerflich und darf nicht mehr länger akzeptiert werden.
Waschbär in Rheinfelden gesichtet
Ein News-Scout hat in Rheinfelden im Kanton Aargau gesichteten Waschbär einer Boulevard-Zeitung gemeldet.
Gross sei die Gefahr für das heimische Ökosystem, missioniert Reto Fischer, «Fachspezialist» vom Amt für Jagd und Blödsinn im Kanton Aargau in dem Online-Medium.
Immer wieder werden aus dem Jagd-Milieu Dinge behauptet, die bei einer genauen Analyse ihren Ursprung in der Jagdliteratur und derartigen unwissenschaftlichen Quellen haben.

Keine wissenschaftliche Grundlage für Hetzkampagnen
Es zeigt sich laut Experten, dass es für die regelrechten Hetzkampagnen gegen diese intelligenten Tiere sowie für die intensive und grausame Bejagung keine wissenschaftliche Grundlage gibt.
Die Öffentlichkeit ist gut beraten, Waschbären-Sichtungen nicht an die örtlichen Behörden oder Hobby-Jäger zu melden, da die Tiere keine direkte Gefahr für Menschen darstellen, im Gegensatz zum Hobby-Jäger.
Nicht letale Massnahmen möglich
Es gäbe andere Möglichkeiten, nicht letale Massnahmen für die Populationskontrolle der Waschbären, wie auch die EU-Verordnung vorsieht. Aber diese werden nicht angewandt, weil die militante Hobby-Jägerschaft auch in der Schweiz unter Berufung mitunter auf das EU-Recht lieber selbst tätig werden will.
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