Jagd, mehr Schaden als Nutzen
Jedes Jahr erbeuten Schweizer Jäger Fleisch im Wert von rund 20 Millionen Franken.
Wildbret: ein minderwertiges Nahrungsmittel
Das Fleisch von Wildtieren stammt von durchschnittlich 67’990 erlegten Hirschen, Gämsen, Rehen und Wildschweinen. Blei ist ein extrem giftiges Schwermetall. Wildschwein, Reh und Hirsch gehören zu den am höchsten mit Blei belasteten «Lebensmitteln». Bei Kindern kann eine erhöhte Bleibelastung zu irreversiblen Nervenschäden führen.
Hobby-Jagd verursacht mehr Schaden als Nutzen
Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle. Die Hobby-Jägerschaft verursacht Personenschäden (rund 300 Jagdunfälle pro Jahr laut SUVA), Umwelt- und Sachschäden, die weit über den durchschnittlichen 2 % der Verbissschäden liegen.
Jagdverbot und nachhaltige Populationskontrolle
Überall dort, wo keine Hobby-Jäger in der Natur erlaubt sind, gibt es eine blühende und reichhaltigere Biodiversität. Die Hobby-Jagd aus reinen Nutzungsgründen unterstützte 2012 nur noch 19 % der Schweizer Bevölkerung. Mehr zum Thema Genfer Modell, Tierschutzprobleme und Studien.
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