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Tierwelt

Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer aussergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterliess, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als

Redaktion Wild beim Wild — 22. Januar 2018

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer aussergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterliess, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war.

Vom Wirtschaftswald zum Urwald von morgen

Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur «Katastrophe» kam, und wie daraus heute der «Urwald von morgen» heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Der Bayerische Wald beweist eindrucksvoll: Wenn der Mensch die Natur sich selbst überlässt, entstehen die artenreichsten Lebensräume. Mehr zur Jagd und Biodiversität und zum Thema Umwelt und Naturschutz auf wildbeimwild.com.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.

Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.

Alle Beiträge werden von der IG Wild beim Wild sowie von externen Co-Autorinnen und Co-Autoren verfasst. Recherche, Strukturierung und redaktionelle Prozesse können dabei durch KI-gestützte Werkzeuge unterstützt werden.

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