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Tierwelt

Der Bayerische Wald

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer aussergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterliess, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als

Redaktion Wild beim Wild — 22. Januar 2018

Als sich in den 1980er-Jahren im Nationalpark Bayerischer Wald der Borkenkäfer aussergewöhnlich stark vermehrte und die Nationalparkverwaltung eine Bekämpfung bewusst unterliess, hatte das weitreichende Folgen. Binnen weniger Jahre starben mehrere Tausend Hektar alter, ehemals wirtschaftlich genutzter Fichtenbestände in den Hochlagen ab. Aus dem Werk der Borkenkäfer wuchs ein neuer Wald heran, vielgestaltiger und bunter als es der vorherige Wirtschaftswald je war.

Vom Wirtschaftswald zum Urwald von morgen

Der Film zeigt, wie es im einstigen Wirtschaftswald zur «Katastrophe» kam, und wie daraus heute der «Urwald von morgen» heranwächst, wie perfekt hier Werden, Wachsen und Vergehen ineinandergreifen, und warum der Borkenkäfer nicht zum Totengräber, sondern zum Geburtshelfer wurde. Im Gang der Jahreszeiten gibt die aufwendige Dokumentation einen Einblick, auf welche Art und Weise sich die Veränderung des Lebensraumes auf die Tier- und Pflanzenwelt auswirkt.

Der Bayerische Wald beweist eindrucksvoll: Wenn der Mensch die Natur sich selbst überlässt, entstehen die artenreichsten Lebensräume. Mehr zur Jagd und Biodiversität und zum Thema Umwelt und Naturschutz auf wildbeimwild.com.

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