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Bildung

Wolfsrudel sind nach menschlichen Eingriffen gefährdet

Menschliche Eingriffe destabilisieren Wolfsrudel. Hobby-Jagd hat negative Auswirkungen auf Fortpflanzung und Fortbestand von Wolfspopulationen.

Redaktion Wild beim Wild — 18. Januar 2023

Menschliche Sterblichkeit destabilisiert Rudel

Eine neue Studie wirft ein neues Licht auf die Auswirkungen des Menschen auf die Wolfspopulationen.

Die Forscher fanden heraus, dass die vom Menschen verursachte Sterblichkeit zu einer Instabilität der Wolfsrudel führt. Insbesondere stellte das Team fest, dass menschliche Aktivitäten wie die Hobby-Jagd negative Auswirkungen auf die Fortpflanzung und den Fortbestand von Wolfpopulationen haben.

«Obwohl sich unsere Studie auf Grauwölfe konzentrierte, die hauptsächlich innerhalb von Nationalparks und Schutzgebieten lebten, dokumentierten wir ein hohes Mass an durch den Menschen verursachter Sterblichkeit. Besonders besorgniserregend ist, dass diese Todesfälle negative Auswirkungen auf die biologischen Prozesse in den Grauen Wolfsrudeln hatten», schreiben die Forscher.

Rudelführer-Tod mit gravierenden Folgen

«Für Grauwölfe ist die biologische Einheit das Rudel oder die Familie. Wir fanden heraus, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rudel überlebt und sich fortpflanzt, mit zunehmender Zahl der durch den Menschen verursachten Todesfälle sinkt», sagte Hauptautorin Kira Cassidy.

Die Studie ergab, dass die Wahrscheinlichkeit, dass ein Rudel bis zum Jahresende zusammenbleibt, nach einem vom Menschen verursachten Todesfall um 27 % abnahm, während die Reproduktionsrate um 22 % sank. Noch gravierender waren die Auswirkungen, wenn ein Rudelführer starb: Die Überlebenswahrscheinlichkeit des Rudels sank um 73 %, die Fortpflanzungsrate ging um 49 % zurück. Die Hobby-Jagd scheitert als Populationskontrolle.

Die Studie wurde in der Zeitschrift Frontiers in Ecology and the Environment veröffentlicht.

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