Wolfskopf liegt vor Artenschutzzentrum
Ein abgetrennter Wolfskopf mit herausgeschnittener Zunge wurde vor dem NABU-Artenschutzzentrum in Leiferde gefunden. Die Polizei ermittelt.
Die Debatte um den Schutz von Wölfen in Deutschland hat ein neues makabres Kapitel bekommen. Spaziergänger fanden vor dem Artenschutzzentrum des NABU im niedersächsischen Leiferde einen abgetrennten Wolfskopf.
Zusammenhang mit kopflosem Wolfsrumpf?
Die Ermittler prüfen, ob es sich um den Kopf eines Wolfsrumpfes handelt, der vor zwei Wochen auf einem Parkplatz in Gifhorn gefunden wurde. In dem Verfahren werde wegen Jagdwilderei ermittelt.
Bis zu 50’000 Euro Strafe
Im Busskatalog des Landes Niedersachsen kann es bis zu 50’000 Euro kosten, einen Wolf zu fangen, zu verletzen oder zu töten. Der Verein Wolfsschutz Deutschland setzt eine Belohnung von 3’000 Euro für Hinweise aus. Mehr zum Thema Kriminalität und Jagd und Artenschutz.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Wilderei und Jagdkriminalität in der Schweiz dokumentieren wir Fälle, Rechtsfragen und wiederkehrende Muster. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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