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Jagd

USA: Hobby-Jäger erschiessen sich gegenseitig

Ein 30-jähriger Familienvater und seine 9-jährige Tochter wurden am Neujahrstag in einem Wald in Walterboro/South Carolina USA erschossen.

Redaktion Wild beim Wild — 3. Januar 2020

Ein 30-jähriger Familienvater und seine 9-jährige Tochter wurden am Neujahrstag in einem Wald in Walterboro/South Carolina USA erschossen.

Hobby-Jäger verwechseln Vater und Tochter mit Wild

Kim Drawdy schrieb noch auf Facebook, dass die Hobby-Jagd seine Leidenschaft sei: «Es ist nicht etwas, was ich tue, es ist ein Teil von dem, was ich bin.» Kurze Zeit später wurde er mit seiner kleinen Tochter im Wald von anderen Hobby-Jägern erschossen. Anscheinend wurden die beiden für Wild gehalten. Erste-Hilfe-Massnahmen durch die Rettung blieben erfolglos, Vater und Tochter starben noch an Ort und Stelle.

Laut der Jagdbehörde des US-Bundesstaates South Carolina waren vier Hobby-Jäger in diesem Gebiet unterwegs. Sie waren im Wald auf der Jagd nach Hirschen. Die genauen Umstände sind zu diesem Zeitpunkt noch nicht bekannt. Die Frage, warum Kim Drawdy und die kleine Lauren für Hirsche gehalten wurden, ob sie orangenfarbene Warnwesten trugen und wer um 14:30 Uhr im Ort Walterboro genau geschossen hat, muss noch genau untersucht werden.

Letzter Jagdtag endet in Tragödie

Der Neujahrstag war der letzte Jagdtag der aktuellen Saison auf Hirschen in South Carolina und endete mit dieser Tragödie. Jagdunfälle wie dieser zeigen, dass die Hobby-Jagd nicht nur für Wildtiere, sondern auch für Menschen ein erhebliches Sicherheitsrisiko darstellt.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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