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Kunterbunt

Um die Natur zu hören, bauen sie Megafone aus Holz

Ein Team von Architekturstudenten der estnischen Akademie der Künste hat drei riesige Holzmegaphone aufgestellt, damit Spaziergänger und Bewohner des Waldes die Töne der Natur besser hören können. Es ist ein Ort des Verweilens und der stillen Einkehr.

Redaktion Wild beim Wild — 15. Februar 2018

Ein Team von Architekturstudenten der estnischen Akademie der Künste hat drei riesige Holzmegaphone aufgestellt, damit Spaziergänger und Bewohner des Waldes die Töne der Natur besser hören können. Es ist ein Ort des Verweilens und der stillen Einkehr.

Entspannen mitten in der Natur und einfach mal dem Wald zuhören.

Estland: 51 % des Landes sind Wald

51 % Estlands sind von Wäldern bedeckt, und diese hängen eng mit der Kultur des Landes zusammen.

Der Autor Valdur Mikita, der sehr viel zum Thema geschrieben hat, lobt das Projekt und sagt: «Es ist ein Ort, an dem man zuhören und im Hörbuch der Natur stöbern kann – bisher gab es keinen solchen Ort in Estland.»

Einmaliger Raumeffekt durch drei Megaphone

Bei den Megaphoninstallationen gibt es Sitzplätze sowie Unterstände gegen den Regen. Viele Menschen waren am Bau des Ganzen beteiligt.

«Die drei Megaphone sind in einer guten Distanz zueinander und in einem bestimmten Winkel aufgestellt, so dass im Zentrum Töne von allen drei Richtungen zusammenkommen und einen einmaligen Raumeffekt schaffen», erklärt der Leiter des Projekts, Hannes Praks.

Leute, die nicht das Glück haben, in den estnischen Wäldern zu leben, verlangten bereits Clips von den Tönen, aber die Megaphone bieten natürlich weit mehr, wenn man sie vor Ort erfahren kann. Mehr zum Thema Umwelt und Naturschutz.

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