Tote Yaks: Wolf war nicht beteiligt
Nach dem Tod mehrerer Yaks im Wallis wurde der Wolf zu Unrecht beschuldigt. Die Untersuchung zeigt, dass andere Ursachen verantwortlich sind.
Am Abend des 27. Juni 2022 wurden zwei Yaks auf Mullern tot aufgefunden und eine Yakkuh erlitt einen Abort.
Dies ist ein Hinweis auf eine aussergewöhnliche Stresssituation. Ob ein Wolf beteiligt war, soll eine Untersuchung der Tierkadaver am Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit der Universität Bern klären helfen.
Die Untersuchung der Tierkadaver ergaben nun, dass die Yaks nicht von Wölfen getötet wurden, d.h. es wurden keine Tötungsbisse gefunden. Die Untersuchung ergab, dass die Yaks aus unbekannten Gründen erkrankt und geschwächt waren.
Die von den Kadavern entnommene DNA stammte nicht von einem Wolf und es gab auch keine weiteren Hinweise auf eine Wolfspräsenz in diesem Gebiet zur fraglichen Zeit, wie Fotofallenbilder oder Beobachtungen. Somit steht als Todesursache eine Erkrankung fest.
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