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Jagd

Tote Hobby-Jäger im Trentino: War es doch Mord?

Bei den toten Hobby-Jägern im Trentino verdichten sich die Hinweise auf Mord. Die Ermittlungen nehmen eine dramatische Wendung.

Redaktion Wild beim Wild — 10. November 2022

Die Autopsie und erste Ergebnisse des ballistischen Gutachtens bestätigen es: Der Tod vom 24-jährigen Hobby-Jäger Massimiliano Lucietti in Celledizzo war weder ein Jagdunfall noch ein Suizid. Wie berichtet, war der junge Mann in den Wäldern oberhalb der Fraktion von Pejo im Val di Sole-Tal tot aufgefunden worden. Der Schuss ist auf den Nacken des 24-Jährigen aus nächster Nähe abgefeuert worden – womöglich, als der junge Mann auf dem Bauch am Boden einem Tier auflauerte.

Pensionierter Förster nimmt sich das Leben

Der leblose Körper wurde vom pensionierten Förster Maurizio Gionta aufgefunden, der sich am selben Tag mit einem Kopfschuss getötet hat. Der 59-Jährige, der ebenfalls Hobby-Jäger war, hat einen Abschiedsbrief hinterlassen, auf dem steht: «Werft mir nicht vor, was ich nicht getan habe.»

Ermittlungen gegen weitere Hobby-Jäger

Das Rätsel um Luciettis Tod könnte tatsächlich andere Hobby-Jäger betreffen, die an diesem Morgen im Waldgebiet anwesend waren: Auch in dieser Richtung werden Ermittlungen fortgesetzt. Laut Corriere della Sera hätten die Ermittler mindestens zwei weitere Hobby-Jäger, die sich am 31. Oktober in den Wäldern von Celledizzo aufhielten, in die Kaserne gerufen und angehört. Dass Schusswaffen in den Händen von Hobby-Jägerinnen und Hobby-Jägern ein Sicherheitsrisiko darstellen, zeigt auch die Rubrik Kriminalität und Hobby-Jagd auf wildbeimwild.com.

Mehr zum Thema Hobby-Jagd: In unserem Dossier zur Jagd bündeln wir Faktenchecks, Analysen und Hintergrundberichte.

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