Spanien: Protest gegen Ausschluss von Jagdhunden
Tausende protestieren in Madrid gegen ein Tierschutzgesetz, das Jagdhunde ausschliesst. Die Abstimmung im Parlament steht kurz bevor.
«Töten ist kein Sport»
Tausende Menschen sind am Sonntag durch das Zentrum von Madrid gezogen, um gegen ein geplantes Tierschutzgesetz zu protestieren, das Jagdhunde ausschliesst.
Der Protest findet vier Tage vor der Abstimmung im Parlament über das neue Tierschutzgesetz statt. Die Demonstranten hielten Schilder mit der Aufschrift «Töten ist kein Sport» und skandierten «Stoppt die Hobby-Jagd».
5 Milliarden Euro Jagdindustrie
In Spanien werden Hunde eingesetzt, um Tiere wie Rehe, Wildschweine und Kaninchen aufzuspüren. Die Jagdindustrie setzt jährlich mehr als 5 Milliarden Euro um.
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Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Im Dossier Rolle und Kritik der Hobby-Jäger beleuchten wir Ausbildung, Macht und Selbstbild der Hobby-Jäger. Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
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