ITA Airways verbietet Transport von Jagdtrophäen
ITA Airways schliesst sich der Kampagne der internationalen Organisation Humane Society International/Europe an und führt ein Verbot für den Transport von Jagdtrophäen auf ihren Flügen ein, sowohl als Fracht als auch als Passagiergepäck.
Neue Unternehmensrichtlinie gegen Trophäentransport
Die führende italienische Fluggesellschaft, ITA Airways, verkündet mit Stolz ihre Unterstützung der Kampagne #NotInMyWorld der globalen Tierschutzorganisation Humane Society International/Europe (HSI).
Die Fluggesellschaft hat eine neue Unternehmensrichtlinie verabschiedet, die den Transport von Jagdtrophäen auf allen Unternehmensflügen, sowohl als Fracht als auch als Passagiergepäck, untersagt. Dies ist ein bedeutendes Zeugnis für das Engagement des Unternehmens für den Naturschutz sowie ein wesentlicher Beitrag zur Beendigung der Trophäenjagd.
Italien unter den Hauptimportländern
Auf nationaler Ebene hat das Engagement von ITA Airways eine besondere Bedeutung, da Italien zu den Hauptimportländern von Trophäen in Europa gehört. Zwischen 2014 und 2021 wurden 442 Trophäen von Säugetieren, die durch das Washingtoner Artenschutzübereinkommen (CITES) geschützt sind, nach Italien importiert, darunter Nilpferde, Nashörner, Elefanten und Löwen. 86 % der Italiener lehnen diese Praxis ab, und 74 % befürworten ein gesetzliches Verbot für den Import von Trophäen.
Zunehmend Fluggesellschaften mit Trophäenverbot
«Die Unterstützung von ITA Airways für unsere Kampagne und ihre neue Unternehmensrichtlinie stellt einen notwendigen Beitrag zur Beendigung der grausamen Trophäenjagd dar. Der Transportsektor spielt ebenfalls eine grosse Rolle bei den kollektiven Massnahmen, die erforderlich sind, um bedrohte Wildtiere weltweit zu schützen.»
Elise Allart, Corporate Engagement Director, von HSI/Europe
Neben ITA Airways haben eine zunehmende Anzahl von Fluggesellschaften, Frachtbetreibern und Transportunternehmen weltweit Unternehmensrichtlinien gegen den Transport von Trophäen eingeführt.
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