Offener Brief im Fall Hefenhofen
Wenn Anwälte und Richter von der Öffentlichkeit verlangen, diese schrecklichen Bilder und die vorliegenden Beweise vom Sommer 2017 zu ignorieren, da sie prozessrechtlich nicht relevant sein dürfen, dann kommt dies einer «verordneten» Gehirnwäsche gleich, die da seitens des Gerichts von der Bevölkerung, von Tierfreunden und von Zeugen verlangt wird. Im Grundsatz hebelt genau dies das Tierschutzgesetz aus. Das dürfen wir nicht zulassen.
Über 3’500 Unterschriften
Innert weniger Stunden haben über 3’500 Personen einen offenen Brief des Schweizer Tierschutz STS unterzeichnet. Immer wieder schlüpfen überführte Tierquäler durch die Maschen des Gesetzes. Der Fall Hefenhofen ist kein Einzelfall.
Fatale Signalwirkung
Skandalöse Nichturteile haben eine fatale Signalwirkung für das Tierwohl. Tierquälerei wird so nicht gestoppt, sondern letztlich sogar gefördert. Tierschutz und Tierwohl müssen endlich von allen Akteuren auf allen Ebenen ernst genommen werden. Mehr zum Thema Tierrechte und Schweiz.
| Sie können mit Barmherzigkeit allen Tieren und unserem Planeten helfen. Wählen Sie Mitgefühl auf Ihrem Teller und in Ihrem Glas. Go vegan. |
Mehr zum Thema Hobby-Jagd: Was die Forschung dazu sagt, zeigt Jagd im Faktencheck: die Studienlage.
Die Position der IG Wild beim Wild: Die IG Wild beim Wild lehnt die Hobby-Jagd ab. Unser Vorbild ist der Kanton Genf, der seit 1974 ohne Hobby-Jagd auskommt: ohne Jagdzeiten, ohne Jagdhunde, ohne Treibjagden, ohne Hochsitze, ohne die Tierquälerei und die Kriminalität, die anderswo zur Jagdsaison gehören. Was dort seit über fünfzig Jahren funktioniert, widerlegt jedes Positionspapier von JagdSchweiz. Ein Verband, der seine Politik auf Behauptungen stützt, die er in den eigenen Dokumenten widerlegt, ist keine Fachorganisation, sondern eine Fabrik für Fehlinformationen.
Unterstütze unsere Arbeit
Mit deiner Spende hilfst du, Tiere zu schützen und ihrer Stimme Gehör zu verschaffen.
Jetzt spenden →