4. Mai 2026, 18:55

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Die Hobby-Jagd im Kanton Bern soll gewaltfreier werden

Dazu wurde beim Stadtrat am 13.3.2025 die Interpellation: „Gewaltfreie Alternativen zur Jagd in Bern“ eingereicht.

Die IG Wild beim Wild unterstützt diesen Vorstoss, den unlängst hat ein Gericht in Bellinzona festgehalten: Praktisch alles, was grausam, unnötig und herzlos ist, wird vom Verband Jagd Schweiz gefördert.

Der Verein „Jagd Schweiz“ und andere dubiose Jägerverbände entstanden in erster Linie, um hauptsächlich gegen die Beutegreifer (Fuchs, Luchs, Wolf und Co.) – ihre Beutekonkurrenten vorgehen zu können und dies machen sie bis heute. Dies ist wohl ein Hauptgrund, weshalb den Hobby-Jägern aus allen Himmelsrichtungen Kritik um die Ohren weht.

In dem Durcheinander, in dem sich die Natur nach jahrzehntelanger Hege und Pflege der Schweizer Hobby-Jäger befindet, ist der Anteil der bedrohten Arten laut der UNO in keinem Land der Welt so gross, wie in der Schweiz.

Es ist doch glasklar, dass mit professionellen Wildhütern wie im Kanton Genf ein ganz anderes Niveau an die Stelle der Freizeitjäger tritt. Davon profitieren die Wildtiere durch weniger Tierleid, die Bevölkerung, Natur und Umwelt. Champions League statt Grümpelturniere.

Aus dem Kanton Genf weiss man auch, dass nicht nur die Überwachung, Monitoring etc. der Hobby-Jäger eine enorme finanzielle Belastung war. Die Wildhüter kosten heute den Steuerzahlern an Lohnkosten eine Tasse Kaffee pro Jahr, und der Mehrwert an Biodiversität für die Bevölkerung ist gigantisch.

Es gibt Jahre, da werden im Kanton Genf zum Beispiel kein Rothirsch, Reh, Rotfuchs, Dachs, Marder, Feldhase, Eichelhäher usw. erschossen, laut der eidg. Jagdstatistik. Dies, weil es keine Jagdzeiten für Hobby-Jäger gibt, wie in den anderen Kantonen. Die Wildtiere haben im Kanton Genf in erster Linie eine ganzjährige Schonzeit. Viele Wildtiere sind für die Bevölkerung sichtbar und erlebbar, was wissenschaftlich erwiesen und wertvoll für die Gesundheit der Tiere und Menschen ist.

Der Waldgesundheit und Kulturlandschaft geht es viel besser, wo es Beutegreifer anstatt Hobby-Jäger hat.

Insbesondere bei der Hobby-Jagd ist es überaus elementar, dass die Bevölkerung ganz genau hinschaut. Nirgendwo wird so viel mit Unwahrheiten manipuliert. Gewalt und Lügen gehören zur gleichen Münze. Die Jagd, nicht nur im Kanton Bern, ist seit Jahrzehnten nichts anderes als eine permanent kostenintensive Baustelle und Streitpunkt für die Politik, Forst, Landwirtschaft, Verwaltungen, Justiz, Krankenkassen, Versicherungen, Tierschutzorganisationen, Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Polizei, Bund, Medien usw. So viele Wildhüter braucht der Kanton Bern gar nicht, um die Schäden und Kosten mit der Abschaffung der Hobby-Jäger locker kompensieren zu können.

Dem Steuerzahler würden vermutlich hunderte Millionen von Franken erspart, welche der Bund, Kantone und Gemeinde in die Walderhaltung pumpt, gäbe es keine Hobby-Jäger mehr.