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Umwelt & Naturschutz

Lebensraumverlust und Pestizide vernichten Bestäuber

Die Zahl der Bienen und anderer Bestäuber nimmt weltweit wegen der Zerstörung der Natur und des Einsatzes von Pestiziden weiter ab, so eine neue Studie.

Redaktion Wild beim Wild — 12. September 2021

Die Zahl der Bienen und anderer Bestäuber nimmt weltweit wegen der Zerstörung der Natur und des Einsatzes von Pestiziden weiter ab, so eine neue Studie.

Monokulturen und chemische Düngemittel

Die Ausweitung von Weideflächen für Nutztiere, Monokulturen und der Einsatz von chemischen Düngemitteln sind der Studie zufolge ebenfalls wichtige Faktoren für den Rückgang der Bestäuber.

«Diese kleinen Lebewesen spielen eine zentrale Rolle in den Ökosystemen der Welt, einschliesslich vieler Ökosysteme, auf die Menschen und andere Tiere für ihre Ernährung angewiesen sind. Wenn sie verschwinden, könnten wir in ernsten Schwierigkeiten stecken», so Lynn Dicks, Hauptautorin der Studie und Professorin am Institut für Zoologie in Cambridge.

Verheerende Folgen für die Ernährung

In Afrika, im asiatisch-pazifischen Raum und in Lateinamerika, allesamt Gebiete, in denen die ärmere Landbevölkerung auf wild wachsende Nahrungsmittel angewiesen ist, stellen die Auswirkungen des Rückgangs der Bestäuber auf Wildpflanzen und -früchte eine ernsthafte Gefahr dar.

Lateinamerika wurde als die Region angesehen, die am meisten zu verlieren hat, da von Insekten bestäubte Pflanzen wie Cashews, Sojabohnen, Kaffee und Kakao für die heimische Lebensmittelversorgung und den internationalen Handel unerlässlich sind.

In China und Indien, die zunehmend auf Obst- und Gemüsekulturen angewiesen sind, die Bestäuber benötigen, bedeutet der Verlust natürlicher Quellen, dass die Pollenübertragung manchmal von Hand erfolgen muss.

Mehrwert: Studie: Pollinators: First global risk index for species declines and effects on humanity

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