02.11.2026, 01:14

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Ja, für die Wildtiere: Feuerwerksinitiative am 29. November

Für viele ist es ein Fest. Für Reh, Fuchs und Igel ist es ein Knall aus dem Nichts, ohne Versteck und ohne Erklärung. Am 29. November entscheidet die Schweiz über die Initiative «Für eine Einschränkung von Feuerwerk». Die IG Wild beim Wild sagt Ja.

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Für wen die Schweiz Ja stimmt

Fuchs21 Stimmen
Wolf12 Stimmen
Singvogel6 Stimmen
Hirsch4 Stimmen
Hase4 Stimmen
Igel4 Stimmen
Schwan4 Stimmen
Eich­hörnchen3 Stimmen
Fledermaus3 Stimmen
Dachs2 Stimmen
Eule2 Stimmen
Ente1 Stimme

Worum es geht

Kein Versteck: Wildtiere kann niemand ins Haus holen. Ein Knall in der Nacht löst Flucht aus, im Winter kostet das Energie, die ihnen fehlt.

Ohne Vorwarnung: Privates Feuerwerk knallt unangekündigt und an vielen Orten gleichzeitig.

Feste bleiben: Bewilligte öffentliche Feuerwerke bleiben möglich. Eingeschränkt wird lautes privates Feuerwerk.

Kampagnenplakat: Ein Hirsch hält sich mit den Ohren die Augen zu. Text: Nicht alle feiern mit. Ja zur Einschränkung von Feuerwerk am 29. November
Kampagnenbild: Verein «Für eine Einschränkung von Feuerwerk»

Unser Lied zur Abstimmung: «Für wen der Himmel brennt»

Es erzählt von Wildtieren, die am 1. August und an Silvester vom Knall des Feuerwerks in Panik versetzt werden. Frei verwendbar und ohne Copyright.

Was die Forschung zeigt

bis 16 km

weiter flogen Wildgänse in der Silvesternacht als in anderen Nächten, dazu bis zu 150 Meter höher. In den zwölf Tagen danach mussten sie 10 Prozent mehr fressen.

Kölzsch et al., Conservation Letters 2022 (GPS-Daten von 347 Gänsen)

500 m

In dieser Höhe zählte das Wetterradar kurz nach Mitternacht am meisten Vögel. Hochgerechnet flogen in den Niederlanden Hunderttausende auf, mindestens 45 Minuten lang.

Shamoun-Baranes et al., Behavioral Ecology 2011 (Radarmessungen Niederlande)

7 Wochen

So lange mieden Schwarzhalstaucher nach dem Thuner Seenachtfest 1992 ihren angestammten Seeabschnitt. Rund 400 Blässhühner wichen einen Kilometer aus.

BAFU, Feuerwerkskörper: Umweltauswirkungen und Sicherheitsaspekte, 2014

360 t

Feinstaub entstehen in der Schweiz jährlich beim Abbrennen von Feuerwerk. Er landet in Böden und Gewässern, im Lebensraum der Wildtiere.

BAFU, Feuerwerkskörper: Umweltauswirkungen und Sicherheitsaspekte, 2014

Warum Wildtiere besonders betroffen sind, steht in unserem Beitrag Feuerwerksinitiative am 29. November: Worum es für Wildtiere geht.

Unterstütze die Kampagne

Viele Menschen wissen noch nicht, worum es am 29. November für die Wildtiere geht. Deine Spende geht direkt an das Initiativkomitee der Feuerwerksinitiative und hilft, möglichst viele Menschen in der ganzen Schweiz über Lärm, Tierleid und Umweltschäden aufzuklären.