Glarus: Weniger Abschüsse bei Rotwild und Rehen
Im Kanton Glarus lagen die Abschüsse bei Rotwild und Rehen 2021 tiefer als im Vorjahr. Die Wolfspräsenz könnte eine Rolle spielen.
Die Gesamtabschüsse bei Rotwild und Rehen lagen im Jahr 2021 tiefer als 2020. Die Abschüsse der Gämsen sind konstant.
Regulierung in Jagdbanngebieten abgeschlossen
Die Regulierung des Rotwilds, der Gämsen und der Rehe im Rahmen der Hobby-Jagd und der Regulierungsabschüsse durch die Wildhut ist seit Mitte Dezember 2021 abgeschlossen. Der Kanton Glarus verfügt über drei eidgenössische Jagdbanngebiete, in denen aufgrund ihrer Grösse von rund 18 % der Kantonsfläche sowie ihrer Lage oberhalb von Dörfern und Siedlungen zum Erhalt des Schutzwaldes die Wildbestände reguliert werden müssen. Diese Regulierungsabschüsse in den beiden Jagdbanngebieten Schilt und Kärpf führt die professionelle Wildhut des Kantons durch. Sie wird dabei durch freiwillige Jägerinnen und Jäger unterstützt, schreibt der Kanton in einer Mitteilung.
Wolfspräsenz beeinflusst Wildverhalten
Beim Rotwild wie auch bei den Rehen wurden deutlich weniger Tiere erlegt als im Vorjahr. Das könnte mit der Wolfspräsenz zusammenhängen, einerseits durch Risse und andererseits durch ein verändertes Verhalten des Wildes. Beim Rotwild spielt ausserdem die Absage der Nachjagd aufgrund der Schneeverhältnisse im Dezember eine Rolle.
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